Aus der Fremde

Er ging aus dem Haus,
das er nie verlassen hatte; trug sich ein
in das Buch dieser großen Stadt.
Er war verloren.

Er ging durch den Park,
hob ein Ahornblatt auf; es war gelb.
Er schrieb auf dem Weg sein Schicksal auf:
Ohne Haus, ohne Heimat und ohne Wiederkehr.
Die Träume lagen versträt zwischen den Bänken
auf denen er in der Nacht schlief.

Da kam die Fremde. Sie berührte die Sonne.
Sie gab ihm ein Stück davon. Sie nannte ihn "Mensch".
Er fühlte sich warm bei ihr. Er hüllte sich ein
in die Blätter des Tages,
die Bäume des Schweigens,
die Ferne der Sterne.
Sie gab ihm das Wort.

Er kehrte zurück mit dem Wort aus der Fremde.
Er schrieb sein Schicksal im Park auf dem Weg auf.
Die Bänke waren verlassen.
Das Laub war gesammelt.
Der Winter war nah. Er kam zurück
und trug auf der Stirn seinen Namen.
Er ließ sich streichen aus dem Buch der Stadt.
Er trug ein in das Licht Sonne.

 

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Ich schreibe bereits seit sehr vielen Jahren Gedichte und Kurzgeschichten. Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen Leser damit erfreuen kann.