Aus meinen Ohren
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Wie ein fernes Leuchtfeuer blinkt die Ampel von der anderen Straßenseite. Rot - Gelb - Grün: Menschen dürfen gehen, Autos warten. Ewige Wiederkehr: rot - gelb - grün: Menschen stehen am Bordstein, Autos starten; ihre Scheinwerferaugen rollen über den Asphalt, tasten sich in die Nacht.
Grün - Gelb - Rot - Nein. Die Signale vom anderen Ufer dulden keinen Widerspruch. Wer nicht gehorcht, der geht unter, versinkt in diesem dunklen Asphaltmeer, in den harten Wogen zwischen den blinkenden Ufern.
Das Zeug kreist durch Seine Adern, durchsprudelt sein Blut, es klopft unter seine Haare und springt von Ohr zu Ohr. -Runter seinen Magen und Maria, sie lacht und weint; ihre Tränen sind seine Tränen - endlich genug, um die Anderen alle wegzuspülen und zu ertränken.
Ich gehe über die Straße, von Menschen gestoßen, getrieben. Links und rechts die wartenden Augen, ungeduldige bleiche Augen. Die Straße entlang, mit unzähligen Lichtern bedeckt. Und ich gehe auf dieser Straße, schwimme auf den Asphaltstreifen, der vom Bahnhof gefressen wird.
Nichts gilt mehr. Nur ein Gesicht und ein Name und ein Wort und Gestern. All das andere ist versunken. Die Zeit sagt nichts mehr, die Zahnräder sind zerbrochen. Es dreht hinter meiner Stirn, das Morgen und das Jetzt werden aus meinen Ohren gedrückt.










