Frühlingsgedichte

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Hier findest Du zahlreiche schöne Frühlingsgedichte. Jedes Jahr weckt der Frühling nicht nur die Dinge der Natur aufs Neue - auch die Lebensgeister der meisten Menschen werden durch das einzigartige Erwachen im Frühling geweckt.

Frühlingsgedichte können dieses wunderbare Gefühl des Erwachens einfangen ... erfreue Dich an der Sammlung Frühlingsgedichte, die hier für Dich bereitstehen.

Gerne kannst Du uns über das Formular für eigene Gedichte von Dir geschriebene Frühlingsgedichte zusenden.

Ausgewählte Frühlingsgedichte

Frühling streicht die Bäume

Ein frischer Wind streicht alle Bäume sacht,
dass sie sich tief in die Erwartung neigen.
Die Erde sinkt in eine Frühlingsnacht
mit vieler Sterne Blütenzweigen.

Die Erde fällt und schwebt und kann nicht halten,
sie eilt der Sonne grenzenlos entgegen
und fühlt, dass sich die blühenden Gewalten
millionen Jahre ihres Daseins regen.

Und ihre Dunkelheit wird immer kleiner,
von weiten, hellen Fernen eingeengt,
und ihre Größe ändert sich zu einer
kleinen Blüte, die die Nacht verdrängt.

Frühling- süßer Duft

Wenn auf frischer, grüner Au
Veilchen blühen, dunkelblau
und ihr sonnig-süßer Duft
liegt in blauer Frühlingsluft:

Dann beginnt die schönste Zeit,
Wunder gibt es weit und breit,
bräutlich zeigt sich die Natur!
Winterzeit, wo bliebst du nur?

Zu zweit im Frühling

Vergangen sind Kälte und Nacht,
Zum Leben ist alles erwacht.
Die Knospen springen überall;
Ein Vogel singt mit lautem Schall.

Der Himmel spannt sich blau und klar
Wie ein Kristall, so rein, über die Erde.
Freut Euch, denn es ist wirklich wahr,
Dass es nun endlich Frühling werde.

Wir fühlen uns leicht und singen
Und hören Lieder erklingen.
Wir sind lustig und tanzen,
Sind zu zweit. Und die ganzen
Blüten gehören uns allein
Und natürlich der Sonnenschein.

Das Staunen im Frühling

Und immer wieder dieses Staunen:
dass auf des Winters frosterstarrter
Gruft die Blumenkinder Hand in Hand
mit taugefüllten Kelchen, die bunten
Kleidchen windbewegt, im Tanz sich wiegen.
Der Bäume knospen strahlt mit tausend
Blätteraugen in den so goldnen
Auferstehungstag, dem schon die
Vögel jubelnd Sonnenhymnen singen,
dem Herbst zu, der nur Schlaf bringt
und nicht Tod.
Jedoch wir Menschen, bilderreich
an solchen Wunderwegen, gehn
zeitlos fort im Reif des Schicksals,
nicht wissend wann, doch wer weiß
schon wohin?

Der Frühling ist die schönste Jahreszeit
-und diese Frühlingsgedichte erzählen davon

Vor dem Frühling

Wälder noch im Schlummer liegen.
Dunkelstunden gleiten schneller.
Mittags sieht man Sonnen siegen.
Schneekristalle sterben heller.

Ströme schlafen unterm Eise.
Winde sich in Wolken wiegen.
Vögel üben große Kreise,
wollen morgen weiter fliegen.

Blühender Tag

Junge blaue Veilchen
blühen am Fenster.
Im Garten
träumt das Licht
vom Frühling.
Auf samtschwarzem Rappen
reitet der Wind
über marmorweiße Wege,
Bernstein unter den Hufen,
Fruchtbarkeit verschwendend.
Der Goldregen
verneigt sich,
doch die Gefäße
der zarten Pfirsichblüten
zittern heftig.
Rotlicht in
seinen Augen als
er sie nahm.

Windgeburt -
mit dem Hauch
des frühen Herbstes.

Wind im Frühling

Geht an den Mandelbäumen vorbei
der, der blütenschonende,
er wird erst kühn auf den Rasenplätzen,
die duften ..., dann violett,
er taucht bis in die letzte Erde,
die übrig blieb
weil sie kein Samen traf
zum Grünen oder Blühen,
und wirbelt er, der Wind
die Erde und den Staub
in alles Blau, das ihm zu eigen ist,
der Wind,
der anspruchsvollen Anbeginn
für sich besitzt.

Frühlingsboten

Sonnenstrahlen
überschütten die Erde
mit goldenem Licht.
Krokusse drängen
lila und gelb aus der Erde,
im zarten Grün neigen sich
Bäume und Sträucher.

Trunken von der Himmelsbläue
schmettern Vögel ihr Lied.
Mein Herz schlägt schneller,
im Frühlingstakt,
der Schritt wir behänder,
Augen und Sinne sind entzückt
von dem Wunder,
das mich umgibt.
Mein fröhliches Singen ist ein
Dank an die Ewigkeit.

Frühlingsbild

Helles, frisches, junges Gras,
Runde Blätter, klein und blass,
Büsche leuchten, dunkles Grün,
Gelbe Blumen blüh'n dahin.
Weiße Blüten, schmucker Baum,
Harmonie in Bild und Raum.

Frohes Vöglein kommt zu Gast,
Ruht sich aus, schaut ohne Hast.
Wachsende Knospen, junge Triebe,
goldgelber Vogel der frohen Liebe.

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Image of Frühling
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