Gedichte über das Leben
Jedes Leben hält unendlich viel Poesie bereit, die in Versen gesammelt- und mit anderen Menschen geteilt werden kann.
Wenn auch Du Texte über das Leben hast, die Du mit anderen Menschen teilen möchtest, kannst Du Sie über einen Blogbeitrag einstellen. Auf diese Weise können Deine Gedichte über das Leben zum Teil der großen Gedichtesammlung werden.
Gedichte, die das Leben schreibt
Das Leben
Das Leben ist ein Karussell,
es dreht sich immer auf der Stell';
und geht's einmal nicht weiter;
ein Achselzucken - Kurzschluss - leider!
Doch Stephan sagt: "Wie man's nimmt
ist's eine Schaukel ganz bestimmt.
Geht's auf und nieder - immer wieder.
Und wenn nun reißt eins der Seile?
Ja, dann ist's aus, die irdische Weile!"
Es ist doch gleich ob Schaukel oder Karussell,
das Leben, es vergeht so schnell!
Ein Rätsel ist's was danach kommt,
mag denken jeder, wie's ihm frommt!
Leben
Die Frucht ist
keine Blüte mehr,
es keimt die Knospe
wurzelschwer -
wird bittersüße Reife:
der Frühling ging -
das Laub viel von
den Bäumen - - -
und Winter kam -
und Tod - er nahm
viel Licht aus
deinen Träumen.
Da reifte dir
das neue Jahr -
Gold spinnt sich
in die Seele - -
du fühlst es und
bist nicht allein.
Manchmal werden Gedichte auch vom Leben selbst geschrieben
Leben wir wirklich?
Daheim von der Arbeit,
entflohen dem Stress,
entflohen dem Auto,
entspannt aufatmen.
"Gott sei Dank! Vorbei
ist wieder ein Tag."
Doch morgen geht's weiter:
Auto, Straße und Arbeit.
Viele Stunden Ärger und Verdruss.
Wofür? Für Geld natürlich!
Man muss leben - so oder so.
Doch leben wir wirklich?
Ich denke oft darüber nach.
Und manchmal
zweifle ich daran.
Der Mensch lebt
Vom Sein entdeckt
beim Bau der Welt;
als Mensch geformt
und auferweckt:
Dem Sandkorn gleich
im Weltenreich.
Von Gott die Seele eingegeben,
weil er zum Sein ihn will erheben;
Auf dass ihn führ des Lebens Zeit
in unbegrenzte Ewigkeit.
LEBEN IN JEDER MINUTE
Das Leben,
das deine Eltern dir geben,
wird dir nicht immer
nur Freude sein.
Das Leben erscheint dir oft
hart und ungerecht, undurchsichtig,
und so manches mal bist du mit dir
selbst allein.
Halte fest die wirklich wachen
Augenblicke,
wo du ganz bewusst atmest, fühlst
und denkst,
ganz in dem Bewusstsein,
dass du von diesem herrlichen
Moment ja keine Minute als nur
an das Leben verschenkst.
Mein Leben
Je weniger ich meine Existenz
begreife,
um so mehr liebe ich dich
- mein Leben.
Friede?
Das Gewehr in kleiner Faust
und die Augen voller Fragen!
Was soll aus den Kindern werden,
die so die Last des Friedens tragen?
Und doch!
Trunken vor Glück küss ich die Rose,
nicht achtend, dass sie welken wird.
Betört vom Duft schweb ich dahin,
wohl ahnend, dass er matter wird.
Gilt meine ganze Liebe "Einem",
schon fürchtend, dass sie sterben wird
und doch,
und doch! Ich wag's!


