Weihnachtsgedichte

Weihnachtsbaum für die Weihnachtsgedichte

Hier findest Du zahlreiche Weihnachtsgedichte, die Dich in der Weihnachtszeit auf festliche Gedanken bringen sollen.

Weihnachtsgedichte sprechen oft von dem gemütlichen Beisammensein in diesen Tagen, von der Besinnung auf die wichtigen Dinge und dem Glanz, der mit der Weihnachtszeit verbunden ist. Ebenso können uns Weihnachtsgedichte aber auch darauf hinweisen, dass wir nicht immer mit den Gedanken auch bei anderen Menschen sind. Eine besondere Ausstrahlung haben Weihnachtsgedichte auf jeden Fall und gerade deshalb wünschen wir Dir viel Freude beim Stöbern in dieser schönen Kategorie!

Du schreibst selbst schöne Weihnachtsgedichte? Gern kannst Du sie uns - über einen eigenen Blogbeitrag - vorstellen. Teile Deine eigenen "Weihnachtsgedichte" hier auf der Webseite!

Schöne Weihnachtsgedichte verschaffen eine festliche Stimmung

Weihnacht

Auf weichem Fundament das Läuten -
der Blick in die Vergangenheit trifft mich.

Tiefer im Haus aus sternigen Melodien
ein Weihnachtslied:
O überströmtes tastendes Erkennen!

Kosmischer Saal voll Nacht
und Seele ausgebreitet
im Sternenlicht.

von Judith Stang

Weihnachtsbotschaft

Tal und Hügel sind verschneit
und die Nächte schweigen
da wir uns zur Adventszeit
vor der Stille neigen.

Weihnachtsglocken klingen
die, die Botschaft bringen,
dass hochheilig in der Nacht
uns das Jesuskind gebracht.

von Bernhard Kleewald

Advent

Du feierst still Advent -
hast Tannenzweige aufgesteckt,
schaust in das warme Kerzenlicht
mit mildem Kinderangesicht -.

Und draußen glitzert schon
der erste Reif ...

Während auf unsichtbaren
Schwingen:
das "große Wunder" naht --
von dem die Engel singen.

von Inge Stenzel

Weihnachten

Welch geheimnisvoller Kerzenschein
strahlt mir bis ins Herz hinein.
Gegenwart und Erinnerung zugleich
rufst du mich wach,
mir wird's ums Herz so schwer
und doch so leicht und ach
ich gedenke meiner Kindheitstage.

Weihnachten, das ist Erwartung,
geschäftiges Treiben, Flackern
von Kerzen, Plätzchenduft
erfüllt die Luft;
Erinnerung an die Lieben,
die nicht mehr sind
und das Glück mit den Meinigen,
mit denen ich Weihnachten so unbeschreiblich find'.

von Jens Klein

Heiliger Abend

Ein Rauschen, ein leichter Hauch
ein Wispern, ein leises Klingen
bin ich nicht mehr allein im Raum?

Ein Ahnen, ein zaghaftes Hoffen
ein Glauben, aus Kindertagen
Friede weht durch den Raum.

Mein Herz, es weitet sich
mein Auge, es wird sehend
mein Ohr lauscht der Verkündung.

von Edmar Steinkind

Weihnachtsgedichte bringen das Gefühl des Friedens nach Hause

Es ist auch dieser Monat im Jahr, der die Familien und Freunde ein wenig näher zusammenrücken lässt. Gedichte für Weihnachten werden von den Kindern gelernt, damit sie etwas zum Aufsagen haben, wenn der Weihnachtsmann auf den verschiedenen Feiern Geschenke verteilt. Die Erwachsenen denken bereits an das neue Jahr, überlegen sich gute Vorsätze für den bald folgenden Jahreswechsel und haben oftmals auch schon die ersten Termine in den Wandkalender 2013 eingetragen. Die Weihnachtszeit und der bald folgende Jahreswechsel gehört zu den schönsten Zeiten im Jahr- hoffen wir auf ein wenig Schnee um diese schöne Zeit zu unterstreichen.

Adventsgesang

Das Land so kahl, der Fluss vereist.
Verstummt sind alle Lieder ...
Kein Weg mehr, der nach Hause weist.
Dämmerung fällt hernieder.
Kein Stern am Himmel, feucht und kalt ...
in der Ferne Schritte:
Ein Mensch sucht wärme, krank und alt;
ein Mensch braucht unsre Mitte.

Zünde ein Lichtlein an für den,
der draußen einsam geht,
für jeden, der alleine steht.
Ein Lichtlein, dass macht Mut!
Und lass dein Herz bei Kerzenschein
ein wenig bei den armen sein.
Dir tut es gut!

Nun schneit es schon die halbe Nacht.
Der Wind fährt in die Bäume.
Du bist erschrocken aufgewacht ...
Dir war, als schrie ein Mensch in Not;
doch ist nichts mehr zu hören ...
So mancher Mensch ist heut' bedroht
und möchte niemand stören.

Zünde ein Lichtlein an für den,
der keine Heimat kennt
und dessen Herz vor Sehnsucht brennt,
damit er hoffen kann.
Es sind so viele liebeleer
und finden keine Rettung mehr.
Da denke dran!

Der Morgen naht, das Dunkel will
den ganzen Tag nicht weichen.
Was du versäumt hast, schweigt nicht still;
nie kannst du's mehr erreichen ...
Wie wär's mit einem stillen Gast,
brauchst nur an ihn zu denken?
Ihm fehlt so vieles, was du hast.
Du könntest ihn beschenken!

Zünde ein Lichtlein an für alle,
die voll von Kummer sind
und sei den Menschen wohlgesinnt,
zur Tat bereit.
Nichts ist wichtiger auf Erden,
als dem Nächsten hilfreich werden
in dieser schlimmen Zeit!

von Diethmar Stenzel

Weihnacht

Walte wieder, sanftes Licht.
Goldene Glorie, glänze Weihnachtsgedicht.
Mache das Menschengesicht
warm an der Schattengrenze.
Fülle den suchenden Blick
ganz - wie in Bethlehems Stalle -
mit der Erkenntnis Glück:
Christ ist geboren - für alle!

von Doris Vogel

In Weihnachtsgedichten "hört" man den Glockenklang der heiligen Nacht

Heilige Nacht

Glockenklang und Lichterfülle,
gottgesandte, heilige Nacht,
Sehnsuchtsglauben, Hoffnung, Stille,
hehrer Liebe Wundermacht.
Friedenbotschaft, Himmelsleuchten,
Sterne hoch am Firmament,
Schatten, die ins Nichts verscheuchten,
was wie Höllenfeuer brennt.
Christ Geburt, Erlöserwonne,
neues Leben, froh erwacht,
Lichterglanz im Schein der Sonne:
Sei gegrüßt, du heilige Nacht!

von Ewald Richtfelder

Sternenzeit

Fließe hin
über den Sternen,
fließe und flute zurück.

Finde in
nachtklaren Fernen
deine Erfüllung und Glück.

Segnendes Engelgefieder
wartet und kleidet dich ein.

Bald hat die Erde dich wieder:
jetzt ist die Weihnachtszeit dein!

von Jonas Kleinmuth

Der Eine

Wenn der Schnee auf Wegen thront,
Schweigen hinter Masken wohnt,
ist's der Eine der nicht schweigt
und sich tiefer zu dir neigt.

Wenn die Nacht dich niederzwingt,
Angst aus jedem Schatten springt,
ist's der Eine der dich hält
eh ein Bannstrahl auf dich fällt.

Und wenn das Dunkel dich umschleicht,
Drohung nicht mehr von dir weicht,
ist's der Eine der dich findet
und ein helles Licht anzündet.

von Rico Sternschweiger

Adventskalender

Da hängt er nun!
Ich freu' mich wie ein
Kind.
So kann ich sehen,
wie viele Tage es noch
sind,
die hin zum Weihnachtsfest
mich führen,
und wieder neu erspüren,
das klamme Kindheitsbangen,
das erstmals rötete die Wangen.

von Heinz Liebgestalt

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